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21.03.2006 - Tibet

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21.03.2006 - China: ROG-Preisträger Zhao Yan freigesprochen

Berlin/Paris, 17. März 2006. Die Anklage gegen den chinesischen Journalisten
und Mitarbeiter der "New York Times" Zhao Yan wegen "Geheimnisverrat" und
"Betrug" wurde fallen gelassen. Reporter ohne Grenzen (ROG) begrüßte die
bevorstehende Freilassung des ROG-Menschenrechtspreisträgers. Der 42-Jährige
war von den chinesischen Behörden 18 Monate festgehalten worden. Ihm drohte
die Todesstrafe.

Dem Journalisten war vorgeworfen worden, Informationen über den Rücktritt
des ehemaligen chinesischen Präsidenten Jiang Zemin vor der offiziellen
Bekanntgabe an die US-amerikanische Tageszeitung "New York Times" gemeldet
zu haben. Diese hatte jedoch immer bestritten, dass Zhao die Quelle war.

"Wir sind sehr froh über die Nachricht, dass Zhao Yan freikommt", teilte die
Organisation mit. "Das Gericht hat schließlich akzeptiert, dass er
unschuldig ist. Der mutige Mann sollte zum Sündenbock einer Regierung
werden, die investigativen Journalismus ablehnt."

"Wir danken allen, die für Zhao Yan gekämpft haben. Die Entschiedenheit
sowohl seines Arbeitgebers, der New York Times, als auch seines Anwalts
haben die Freilassung bewirkt", sagte Reporter ohne Grenzen. Die
Organisation hatte dem chinesischen Journalisten im letzten Jahr ihren
Menschenrechtspreis für dessen "Einsatz für die Pressefreiheit" verliehen.

Mo Shaoping, der Verteidiger Zhaos, bestätigte ROG, dass die Richter und die
Staatsanwaltschaft in Peking am 17. März die Anklage fallen gelassen haben.
Zhao müsste in wenigen Tagen frei kommen. Shaoping vermutet einen
Zusammenhang der Entscheidung mit dem anstehenden Besuch des chinesischen
Präsidenten Hu Jinato im April.

Zhao war am 20. Oktober 2004 zunächst wegen des "Verrats von
Staatsgeheimnissen" verhaftet worden. Hinzu kam eine Anklage wegen Betruges,
die es den Behörden erlaubte, ihn noch weitere sieben Monate festzuhalten.

Der Journalist saß in Pekings Hochsicherheitsgefängnis in Isolationshaft. Er
hat zehn Kilo Gewicht verloren. Die Behörden verweigerten ihm offensichtlich
medizinische Versorgung.

30 weitere Journalisten sowie 53 Internetdissidenten sind derzeit in China
hinter Gittern.

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Über mich

Informationen aus Asien mit Schwerpunkt auf Tibet soll dieser blog liefern. Interessante Artikel zum Thema bieten und helfen sich näher mit Asien/Tibet zu beschäftigen. Ich werde hier auch über die Tibet/Menschenrechtsarbeit schreiben über Aktionen und geplante Veranstaltungen informieren wie zb ein Tibettreff in München. Die Berichterstattung über die Aktuelle Tibetarbeit begrenzt sich dabei auf den Grossraum Bayern. Viele Links bieten aber weitergehende Informationen zu allen möglichen Themen, auch zur Tibetarbeit weltweit. Wer sich engagieren möchte dem sollen hier viele Möglichkeiten gegeben werden sich aktiv zu beteiligen. Sei es im ausdrucken und aufhängen von Tibetflaggen dem Tibetischen Symbol für Freiheit und Widerstand gegen die Chinesische Besatzung seit 1949 die in China/Tibet verboten ist, oder im ausfüllen von Unterschriftenlisten und vieles mehr... Wer will hat auch die Möglichkeit sich mit Regionalgruppen zu treffen und dort mitzuarbeiten bei der Betreuung von Infoständen,Veranstaltungen, etc helfen. Jeder kann auf seine Weise mitarbeiten und die versch Organisationen und Vereine unterstützen.

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